Anleitung – Bericht über die eigene Person

Infos, Tipps und Anleitung zum Schreiben vom kurzen Bericht über die eigene Person 

Es kann immer mal wieder notwendig sein, einen kurzen Bericht über die eigene Person zu verfassen. Eine solche Kurzvorstellung findet sich beispielsweise auf Internetseiten in Rubriken wie “Über mich” oder “Über uns” oder im Klappentext von Büchern.

Aber auch beim Knüpfen von neuen Kontakten vor allem im geschäftlichen und beruflichen Bereich kann ein Kurzbericht dazu dienen, sich dem Gegenüber vorzustellen und ihm in kurzer und knapper Form zu vermitteln, mit wem er es zu tun hat. 

Nun ist es aber gar nicht so einfach, einen interessanten und aussagekräftigen Bericht über sich selbst zu verfassen.

Worauf es dabei ankommt und wie es geht, erklärt die folgende Übersicht mit den wichtigsten Infos, Tipps und einer Anleitung zum Schreiben vom kurzen Bericht über die eigene Person: 

Die Überlegungen im Vorfeld

Wer eine Webseite erstellt, einen Blog einrichtet oder ein Buch verfasst, hat oft wenig Schwierigkeiten damit, seine Seiten mit Inhalten zu füllen. Schließlich geht es um ein Thema, das sich der Autor ausgesucht hat, das ihn interessiert und zu dem er etwas zu sagen hat. Ähnliches gilt beim Knüpfen von Kontakten, denn da der Verfasser weiß, wovon er spricht, fällt es nicht allzu schwer, sein Leistungs- und Produktangebot zu beschreiben.

Anders ist es jedoch, wenn es darum geht, sich selbst vorzustellen. Um einen interessanten und aussagekräftigen Kurzbericht verfassen zu können, sind zunächst einige Überlegungen im Vorfeld wichtig. Hierzu gehört, dass sich der Verfasser Gedanken darüber machen sollte, wen er ansprechen und welchen Eindruck er hinterlassen möchte.

Zudem sollte er sich überlegen, was seine Leser interessiert und welche Erwartungen seine Leser an ihn stellen. Ein guter Tipp in diesem Zusammenhang ist, sich ein Gespräch mit einem seiner potenziellen Leser vorzustellen. So kann der Verfasser gedanklich durchzuspielen, was er in welcher Form und in welchem Tonfall über sich erzählen und an welchen Stellen sein Gesprächspartner vermutlich nachfragen würde, wenn sie ins Plaudern kämen.

Daneben gibt es noch einen weiteren Aspekt, der von Bedeutung ist. Mit großer Wahrscheinlichkeit gibt es auch andere Internetseiten, Bücher oder Firmen, die in dem gleichen oder einem vergleichbaren Bereich angesiedelt sind. Für den Verfasser bedeutet das, dass er analysieren sollte, was ihn von seiner Konkurrenz unterscheidet. Diese Besonderheiten oder Vorteile sollten dann im Rahmen der Kurzvorstellung erwähnt werden.    

Die Inhalte und der Stil

Wie die Bezeichnung bereits nahelegt, handelt es sich bei einer Kurzvorstellung oder einem Kurzbericht um einen tatsächlich kurzen Bericht über die eigene Person. Ein Kurzbericht ist somit kein Lebenslauf, in dem alle bisherigen persönlichen und beruflichen Stationen aufgeführt werden, sondern vielmehr ein Bericht, der ein Gesamtbild vermittelt und sich dabei auf das Wesentliche konzentriert.

Die Aufgabe des Kurzberichts besteht darin, den Leser in kurzer und knapper Form mit den wichtigsten Informationen zu einem selbst zu versorgen und gleichzeitig sein Interesse zu wecken. Vor allem bei Kurzvorstellungen im Internet und auf einem Klappentext sollte der Verfasser aber auch bedenken, dass die Leser den Text oft nur kurz überfliegen. Insofern ist es sinnvoll, den Kurzbericht wie einen Zeitungsartikel aufzubauen, also die wesentlichen Angaben und interessantesten Fakten bereits zu Beginn zu nennen.

Die größte Herausforderung besteht darin, die richtige Mischung aus Sachlichkeit und persönlicher Note zu finden. Einerseits sollte ein Kurzbericht professionell wirken und daher entsprechend sachlich verfasst sein. Andererseits wird der Kurzbericht erst durch eine persönliche Note richtig interessant und lebendig. Nun muss der Verfasser natürlich keine allzu privaten Details ausplaudern oder zu viel von sich preisgeben.

Um dem Bericht eine persönliche Note zu geben, reicht es oft schon aus, einige wenige persönliche Angaben einzubetten, beispielsweise über ein Hobby. Eine andere Möglichkeit besteht darin, mit einem Zitat aus einem Buch, einem Film, einem Lied oder von einer berühmten Person zu arbeiten und dieses Zitat in einen Bezug zum eigenen Leben, Denken oder Handeln zu stellen.

Neben einem Zitat ist dies natürlich auch durch eine kurze Anekdote möglich, die den Lebensweg entscheidend geprägt hat. Übrigens ist falsche Bescheidenheit in einem Kurzbericht fehl am Platze. Durch die Kurzvorstellung möchte sich der Verfasser schließlich nicht nur vorstellen, sondern auch aufzeigen, worin seine Motivation liegt und was gerade ihn zu einem Fachmann auf seinem Gebiet macht. Daher ist Eigenlob durchaus erlaubt, solange es in Maßen bleibt und objektiv nachgewiesen werden kann.  

Das Formale

Wie der Kurzbericht geschrieben wird, bleibt grundsätzlich dem Geschmack des Verfassers überlassen, denn vermutlich hat jeder Mensch seine eigene Art, um sich selbst vorzustellen. Ebenfalls Geschmackssache ist, ob der Kurzbericht durch ein Foto ergänzt wird oder ob nicht.

Wichtig ist aber, die Kurzvorstellung so zu schreiben, dass sie langfristig aktuell bleibt.

So nennt der Verfasser beispielsweise nicht sein derzeitiges Alter, sondern gibt seinen Jahrgang an. Sinnvoll ist außerdem, die Kurzvorstellung übersichtlich zu gliedern, also mit Absätzen zu arbeiten und besonders wichtige Wörter und Aussagen durch Fett- oder Kursivdruck hervorzuheben.

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