Quellen- und Faktencheck-Matrix für Berichte
Ein guter Bericht lebt nicht nur von klaren Sätzen und einem sauberen Aufbau. Er lebt vor allem davon, dass Leserinnen und Leser ihm vertrauen können. Genau hier entsteht oft die eigentliche Herausforderung: Welche Aussage ist wirklich belegt? Welche Quelle ist zuverlässig? Wo fehlt noch eine Gegenprüfung? Und welche Information klingt zwar plausibel, ist aber noch nicht sicher genug für einen sachlichen Bericht?

Mit der Quellen- und Faktencheck-Matrix prüfen Sie Schritt für Schritt, ob zentrale Aussagen, W-Fragen, Belege und mögliche Widersprüche ausreichend dokumentiert sind. So wird aus losen Informationen eine nachvollziehbare Grundlage für einen Bericht, der nicht nur gut geschrieben, sondern auch belastbar ist:
Kostenloses Tool für Berichte, Journalismus, Schule, Verwaltung und Dokumentation
Inhalt
- 1 Quellen- und Faktencheck-Matrix für Berichte
- 1.1 Was bringt die Faktencheck-Matrix?
- 1.2 Anleitung: So nutzen Sie das Tool
- 1.3 Bewertungskriterien der Quellenprüfung
- 1.4 Quellen- und Faktencheck ausfüllen
- 1.5 Auswertung der Quellen- und Faktenlage
- 1.6 Beispiel für eine Faktencheck-Matrix
- 1.7 Datenschutz und lokale Verarbeitung
- 1.8 Wichtiger Hinweis zur Einordnung
- 1.9 FAQ zur Quellen- und Faktencheck-Matrix
- 1.10 Hinweis bei deaktiviertem JavaScript
- 2 Mehr Tools & Rechner:
Quellen- und Faktencheck-Matrix für Berichte
Mit dieser Quellen- und Faktencheck-Matrix prüfen Sie, ob zentrale Aussagen in einem Bericht ausreichend belegt, nachvollziehbar und sachlich einzuordnen sind. Das Tool hilft dabei, Fakten, Quellen, W-Fragen, offene Belege, mögliche Widersprüche und den Prüfstatus übersichtlich zu dokumentieren.
Besonders nützlich ist die Matrix, wenn ein Bericht nicht nur gut formuliert, sondern auch überprüfbar sein soll: Welche Aussage stammt aus welcher Quelle? Ist die Quelle unabhängig? Gibt es einen Beleg? Sind Widersprüche oder Unsicherheiten offen markiert?
Was bringt die Faktencheck-Matrix?
- Sie ordnet einzelne Fakten den journalistischen W-Fragen zu.
- Sie unterscheidet Primärquellen, Sekundärquellen, Augenzeugen, Studien, Dokumente und unsichere Quellenarten.
- Sie macht sichtbar, welche Aussagen gut belegt, teilweise belegt oder noch ungeprüft sind.
- Sie unterstützt sachliche Berichte, Hintergrundberichte, Schulberichte, Verwaltungsberichte und journalistische Texte.
- Sie erzeugt ein lokales Prüfprotokoll, das später kopiert, gedruckt oder als Arbeitsgrundlage genutzt werden kann.
Anleitung: So nutzen Sie das Tool
- Tragen Sie zuerst Titel, Thema und Art des Berichts ein.
- Erfassen Sie bis zu drei zentrale Fakten oder Aussagen, die im Bericht vorkommen sollen.
- Ordnen Sie jede Aussage einer W-Frage zu und geben Sie die passende Quelle oder den Beleg an.
- Bewerten Sie Quelle, Nachvollziehbarkeit, Aktualität, Unabhängigkeit und mögliche Widersprüche.
- Berechnen Sie anschließend den Prüfstatus und übernehmen Sie die Hinweise in Ihre redaktionelle Kontrolle.
Ohne JavaScript bleibt diese Seite als manuelle Vorlage nutzbar. Mit JavaScript ergänzt das Tool später automatische Punkte, Warnhinweise und ein kopierbares Prüfprotokoll.
Bewertungskriterien der Quellenprüfung
| Kriterium | Leitfrage | Bedeutung für den Bericht |
|---|---|---|
| Quellenart | Handelt es sich um eine Primärquelle, ein offizielles Dokument, eine Studie, einen Medienbericht oder nur um eine Behauptung? | Je direkter und überprüfbarer die Quelle ist, desto belastbarer ist die Aussage. |
| Nachvollziehbarkeit | Kann die Quelle eindeutig benannt, datiert und wiedergefunden werden? | Unklare Quellen schwächen die Glaubwürdigkeit eines Berichts. |
| Unabhängigkeit | Ist die Quelle unabhängig vom Ereignis, Unternehmen, Beteiligten oder eigenen Interessen? | Abhängige Quellen sollten transparent eingeordnet werden. |
| Widerspruchsprüfung | Gibt es andere Angaben, Gegenquellen oder offene Unsicherheiten? | Widersprüche müssen markiert und im Bericht sachlich behandelt werden. |
| W-Fragen-Abdeckung | Sind Wer, Was, Wann, Wo, Wie, Warum und Folgen ausreichend geklärt? | Fehlende W-Fragen führen oft zu lückenhaften Berichten. |
Quellen- und Faktencheck ausfüllen
Die folgenden Felder bilden die Arbeitsmatrix. Die Inhalte werden später nur lokal im Browser verarbeitet. Es werden keine externen Dienste, keine KI-API und keine Datenbank benötigt.
1. Angaben zum Bericht
Beispiel: „Bericht über den Stromausfall in der Innenstadt“
Beschreiben Sie kurz, worum es im Bericht geht. Bleiben Sie möglichst sachlich und konkret.
Die Berichtsart beeinflusst, wie streng Quellen, Neutralität und Nachweise geprüft werden sollten.
Das Prüfdatum hilft, spätere Änderungen oder veraltete Quellen zu erkennen.
3. Fakten, Aussagen und Quellen erfassen
Tragen Sie die wichtigsten Aussagen des Berichts ein. Für einen kurzen Bericht reichen oft drei zentrale Aussagen. Bei längeren Berichten kann die Matrix mehrfach genutzt werden.
Aussage 1
Formulieren Sie die Aussage so konkret, dass sie überprüfbar ist.
Beispiel: offizielles Dokument, Pressemitteilung, Studie, Interview, Statistik, Augenzeugenangabe oder Link-Hinweis.
Aussage 2
Aussage 3
Auswertung der Quellen- und Faktenlage
Die Ergebnisbereiche sind bereits im HTML vorhanden. Nach der Berechnung werden hier Score, Prüfstatus, Warnhinweise und Empfehlungen aktualisiert.
Quellencheck-Score
Füllen Sie die Matrix aus und starten Sie die Berechnung.
Risikoeinschätzung
Noch keine automatische Risikoeinschätzung vorhanden.
Fehlende oder offene Punkte
Nach der Prüfung erscheinen hier fehlende W-Fragen, unbelegte Aussagen oder unklare Quellen.
Empfehlung für den Bericht
Die Empfehlung hilft bei der Entscheidung, ob eine Aussage direkt verwendet, vorsichtig formuliert oder weiter geprüft werden sollte.
Score-Legende
- 85 bis 100 Punkte: sehr gute Quellenlage, Bericht ist gut belegbar.
- 70 bis 84 Punkte: solide Quellenlage, einzelne Angaben sollten noch geschärft werden.
- 40 bis 69 Punkte: mittlere Quellenlage, mehrere Punkte müssen nachgeprüft werden.
- 0 bis 39 Punkte: hohes Risiko, Aussagen sollten nicht ungeprüft übernommen werden.
Kopierbares Prüfprotokoll
Das Prüfprotokoll wird später automatisch aus Ihren Angaben erstellt. Es kann als interne Checkliste, redaktionelle Notiz oder Dokumentationshilfe genutzt werden.
Noch nichts kopiert.
Beispiel für eine Faktencheck-Matrix
Dieses Beispiel zeigt, wie eine einzelne Aussage vor der Verwendung in einem Bericht geprüft werden kann.
Aussage: „Die Veranstaltung begann am Samstag um 14:00 Uhr in der Stadthalle.“
W-Fragen: Wann? Wo? Was?
Quelle: Veranstaltungsprogramm, Aushang vor Ort, Bestätigung durch Veranstalter.
Bewertung: gut belegbar, wenn Programm und Veranstalterangabe übereinstimmen.
Offene Prüfung: Bei abweichenden Zeiten in Social-Media-Beiträgen sollte die Quelle mit Datum und Fundstelle ergänzt werden.
Datenschutz und lokale Verarbeitung
Die spätere Berechnung erfolgt ausschließlich lokal im Browser. Es werden keine Eingaben an externe Server, KI-Systeme, Analyse-APIs oder Datenbanken gesendet. Das Tool benötigt keine externen Bibliotheken und keine externen Schriftarten.
Tragen Sie bei sensiblen Berichten keine unnötigen personenbezogenen Daten ein. Für interne, journalistische, schulische oder behördliche Zwecke sollte zusätzlich geprüft werden, welche Datenschutz-, Quellen- und Dokumentationspflichten gelten.
Wichtiger Hinweis zur Einordnung
Die Quellen- und Faktencheck-Matrix ist eine Arbeitshilfe. Sie ersetzt keine professionelle Rechtsberatung, keine wissenschaftliche Begutachtung und keine redaktionelle Endkontrolle. Sie hilft aber dabei, Quellenkritik, Beleglage, W-Fragen und offene Unsicherheiten sichtbar zu machen.
FAQ zur Quellen- und Faktencheck-Matrix
Was ist eine Quellen- und Faktencheck-Matrix?
Eine Quellen- und Faktencheck-Matrix ist eine strukturierte Prüftabelle. Sie verbindet einzelne Aussagen mit Quellen, Belegen, W-Fragen, Prüfstatus und offenen Unsicherheiten. Dadurch wird sichtbar, welche Teile eines Berichts belastbar sind und welche noch überprüft werden müssen.
Warum ist Quellenprüfung bei Berichten wichtig?
Ein Bericht soll sachlich, nachvollziehbar und möglichst frei von unbelegten Wertungen sein. Quellenprüfung hilft, Behauptungen von belegten Fakten zu unterscheiden und Leserinnen und Lesern eine transparentere Grundlage zu geben.
Welche Quellen sind besonders stark?
Besonders stark sind Primärquellen, offizielle Dokumente, Originaldaten, direkte Beobachtungen, nachvollziehbare Studien und klar benannte Auskünfte. Schwächer sind anonyme Angaben, unklare Plattformbeiträge oder Quellen mit starkem Eigeninteresse.
Wie viele Quellen braucht ein guter Bericht?
Das hängt vom Thema ab. Für einfache, unstrittige Angaben kann eine klare Quelle reichen. Bei zentralen, strittigen oder folgenreichen Aussagen sollten nach Möglichkeit mehrere unabhängige Quellen geprüft werden.
Kann das Tool falsche Informationen automatisch erkennen?
Nein. Das Tool prüft nicht selbst, ob eine Quelle inhaltlich wahr ist. Es hilft dabei, die Beleglage, die Art der Quelle, die Nachvollziehbarkeit und mögliche Widersprüche systematisch zu bewerten.
Warum werden die W-Fragen im Tool berücksichtigt?
Die W-Fragen helfen, einen Bericht vollständig und verständlich aufzubauen. Wenn zentrale Fragen wie Wer, Was, Wann, Wo, Wie, Warum oder Folgen offen bleiben, sollte der Bericht vor der Veröffentlichung weiter geprüft werden.
Werden meine Eingaben gespeichert?
Nein. Die geplante JavaScript-Funktion verarbeitet Eingaben lokal im Browser. Ohne zusätzliche Serverfunktion, Datenbank oder externe Schnittstelle werden keine Eingaben dauerhaft gespeichert.
Mehr Tools & Rechner:
- Berichtsarten-Finder
- Bericht prüfen – W-Fragen – Zeitform – Sachlichkeit
- Berichterstellung Zeitplaner
- Berichte verfassen – Zeitzähler
- Satzlänge Rechner
- Berichtsumfang-Kalkulator
- Kosten-Angebotsrechner für Berichte
- Sachberichte-Generator
- Berichte Struktur-Generator
- QR-Codes generieren für Berichte
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