Schreiben von Berichten

Tipps und Infos zum grundlegenden Ablauf beim Schreiben von Berichten in der Übersicht 

Im Grunde genommen ist es nicht allzu schwer, einen schlüssigen, in sich stimmigen und formal richtigen Bericht zu schreiben, wenn die Grundregeln und die wesentlichen Strukturen bekannt sind.

Dabei spielt es letztlich keine Rolle, um welche Art von Bericht es sich handelt, denn die formalen Anforderungen bleiben prinzipiell immer gleich. Allerdings gerät das Grundwissen zum Thema Berichte schreiben vor allem nach dem Ende der Schulzeit schnell in Vergessenheit.

Hier daher die wichtigsten Regeln, Tipps und Infos zum grundlegenden Ablauf beim Schreiben von Berichten in der Übersicht.

1.       Der Ablauf.

Das Schreiben eines Berichtes beginnt mit dem Sammeln von Informationen und dem Zusammenstellen der Notizen. Zunächst werden also alle benötigten Angaben, Daten und Fakten zusammengetragen.

Im nächsten Schritt wird die Stoffsammlung dann in eine sinnvolle und chronologisch richtige Reihenfolge gebracht, wobei damit zeitgleich auch das Grundgerüst für den Bericht entsteht.

2.       Der Aufbau.

Ein Bericht gliedert sich grundsätzlich in drei Teile, nämlich in die Einleitung, den Hauptteil sowie den Schlussteil. Die Einleitung kümmert sich um die sogenannten W-Fragen. Das bedeutet, in diesem Teil des Berichtes geht es darum, was geschehen ist, wer daran beteiligt war, an welchem Ort und zu welchem Zeitpunkt das Ereignis stattfand.

Insofern ist die Einleitung eine Art Gesamtüberblick, die den Leser über das Ereignis als solches informiert. Der Hauptteil behandelt das Wie und das Warum.

Damit geht der Hauptteil auf das Ereignis ein und erläutert den Ablauf. Der Schlussteil nimmt Bezug auf die Folgen oder Auswirkungen, bei Erfahrungs- und Testberichten kann hier auch eine Zusammenfassung oder ein persönliches Fazit stehen.

3.       Der Zweck.

Die Absicht des Berichtes legt seinen Inhalt fest und muss sich als roter Faden durch den gesamten Bericht ziehen.

Ein Unfallberecht beispielsweise, der von einem Zeugen verfasst wird, verfolgt den Zweck, den Ablauf des Unfalls zu rekonstruieren, während ein Schadensbericht für eine Versicherung dazu dient, den Schaden zu ermitteln und die Schuldfrage zu klären und ein Zeitungsbericht wird geschrieben, um den Leser über ein Ereignis oder einen Vorfall zu informieren.

4.       Die Grundregeln.

Im Rahmen eines Berichts müssen die W-Fragen berücksichtigt und dabei die zeitliche und logische Abfolge eingehalten werden. Der Schreibstil sollte sachlich und präzise sein, verwendet wird ausschließlich die indirekte Rede sowie das Präteritum als Zeitform.

Ein Bericht muss zwar alle wesentlichen Informationen enthalten, unwichtige Details dürfen aber weggelassen werden. Wichtig ist zudem, den Zweck des Berichts nicht aus den Augen zu verlieren, also zu beachten, für wen der Bericht bestimmt ist und welche Erwartungen der Empfänger an den Bericht stellt.

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